4-D-Vermessung der Wirbelsäule

Diese Untersuchungsmethode ermöglicht (gegebenenfalls in Ergänzung zur Röntgen- und MRT/CT-Untersuchung) die strahlungsfreie Diagnostik von Wirbelsäulenfehlhaltungen und deren Ursachen. In mehreren aufwendigen Messreihen wird die Form und Haltung der Wirbelsäule auch funktionell unter standardisierten Bedingungen bestimmt. So können strukturelle von funktionellen Ursachen für Wirbelsäulenbeschwerden unterschieden werden. Auch die meist erforderlichen Kontrollen des Behandlungsverlaufes und -erfolges sind so oft wie erforderlich möglich, ohne dass – wie zum Beispiel bei der konventionellen Betreuung von Skoliosekindern – regelmäßig Röntgenstrahlen angewendet werden müssen. Mit dieser Methode kann auch die Wirksamkeit von funktionellen Behandlungen wie KG, Einlagen etc. sowie der Einfluss von Versorgungen mit kieferorthopädischen Apparaten auf die Wirbelsäulenhaltung sehr genau beurteilt werden. Geeignet ist diese Methode auch zur prophylaktischen Untersuchung von Kindern, um frühzeitig Haltungsfehler zu erkennen.